Guter Hirte und St. Michael

 

Willkommen in der Gemeinde Guter Hirte und St. Michael


 
 
 
Geschichtliche Exkursion Guter Hirte
Unsere Kirche wurde zwischen 1952 und 1953 nach den Plänen von Hans Rolli erbaut.
 
Nach dem Zweiten Weltkrieg konnte 1948 eine Holzbaracke mit Dachreiter als Notkirche eingeweiht werden, die als Patron den Guten Hirten erhielt.
Am 24. September 1949 erhob Erzbischof Wendelin Rauch Schönau gemeinsam mit der nördlich angrenzenden Siedlung Blumenau zur Pfarrkuratie.
 
Da das Gelände, auf dem die Notkirche stand, im Eigentum der städtischen Wohnungsbaugesellschaft GBG und – zur Behebung der Wohnungsnot nach dem Zweiten Weltkrieg – für Wohnhäuser vorgesehen war, erließ die Stadt Mannheim 1951 einen Räumungsbescheid. Im Jahr darauf erfolgte daher der erste Spatenstich für die neue Gut-Hirten-Kirche und bereits am 22. November 1953 konnte sie von Missionsbischof Augustin Olbert konsekriert werden.
Für die Pläne zeichnete der Architekt Hans Rolli verantwortlich. 1959 wurde der Kirchturm gebaut und am 17. Dezember 1962 erhob Erzbischof Hermann Schäufele die Kuratie zur Pfarrei.  Als erster katholischer Kirchenneubau in Mannheim nach dem Zweiten Weltkrieg schlägt ihre Architektur eine Brücke zwischen traditioneller Bauweise und modernen, puristischen Ansätzen.
 
2003 wurden die Gemeinden Guter Hirte, St. Michael (Blumenau) und St. Bartholomäus (Sandhofen) zur Seelsorgeeinheit Sandhofen-Schönau zusammengeschlossen. 
 
 
 

Beginn der Aktion "ZusammenWachsen"
- Ein Bericht aus dem Pfarrbrief 35/Januar 2017 -
 
Unter dem Motto "ZusammenWachsen" bietet die Ideenwerkstatt der Pfarrgemeinde Guter Hirte einen Pflanzwettbewerb für die Seelsorgeeinheit Mannheim Nord an.
 
Die Idee entstand nach einem Kartoffel-Tasting; Kartoffeln nicht nur gemeinsam zu verspeisen, sondern auch gemeinsam anzubauen.
Unsere Gemeinden sind so unterschiedlich wie es auch Kartoffelsorten (ca. 5.000) gibt, aber es gibt bestimmt mehr Gemeinsamkeiten als wir uns heute vielleicht vorstellen können. Lasst uns daher in unseren unterschiedlichen Anbaugebieten (Gemeinden) zusammen etwas wachsen lassen. Da mit dieser Aktion gleichzeitig das Zusammenwachsen der Gemeinden in unserer Seelsorgeeinheit symbolisiert werden soll, hofft die Ideenwerkstatt auf einen möglichst großen Teilnehmerkreis aus den unterschiedlichsten Gruppierungen aller Gemeinden.
 
Für einen kleinen Beitrag von 2 € gibt es ein kleines Kartoffelsäckchen mit den drei besten Kartoffelsorten, die beim Kartoffel-Tasting gewählt wurden.
Bei den Kartoffelsorten handelt es sich um eine weiß-, rot- und blaufleischige Sorte. Neben dem gemeinsamen Züchten können die Gruppierungen unter dem Aktionsthema weitere Aktionen durchführen, über die im Gemeindebrief berichtet werden kann. Am Ende der Aktion werden die Sieger in unterschiedlichen Kategorien ermittelt werden. Termin und Ort der Abschlussveranstaltung wird von der Anzahl der Teilnehmer/innen abhängen.
 
Gerne können Sie auch Ihre Freunde ansprechen, um an dieser Aktion teilzunehmen.  Interessierte Mitzüchter können sich schon jetzt mit dem Stichwort: "ZusammenWachsen" unter der E-Mailadresse: Gemuesezucht@gmx.de registrieren lassen. In regelmäßigen Newslettern werden sie noch zusätzlich über das Thema rund um die Kartoffel informiert. Die Ideenwerkstatt freut sich schon auf einen spannenden Wettbewerb.
 
Für die Ideenwerkstatt Guter Hirte Uli Thome
 

Unsere Filial-Gemeinde St. Michael

 

 
Geschichtliche Exkursion
Die Blumenauer Siedlung entstand um 1930. Die Katholiken gehörten zunächst zur Waldhöfer St.-Franziskus-Gemeinde.
Ab 1938 konnte das neu erbaute evangelische Gemeindezentrum in Schönau für Gottesdienste genutzt werden, womit ein Wechsel zur Sandhöfer St.-Bartholomäus-Pfarrei verbunden war.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde 1953 in Schönau die Gut-Hirten-Kirche erbaut und dort 1962 eine selbständige, für Schönau und Blumenau zuständige Pfarrei eingerichtet. Bereits im Jahr zuvor war in Blumenau die evangelische Jonakirche fertiggestellt worden, die auch für katholische Gottesdienste genutzt werden konnte.
  
Darstellung des Erzengels Michael als Drachentöter
Nachdem in den 1960er Jahren Blumenau weiter wuchs, wurde der Beschluss gefasst, eine eigene Filialkirche zu bauen.
Nach den Plänen von Heinz Heß wurde die unter dem Patronat des Erzengel Michaels stehende Kirche zwischen 1970 und 1971 errichtet. Am 28. November wurde sie eingesegnet und im Jahr darauf am 5. November von Oskar Saier konsekriert.
 

Vieles im Leben einer Gemeinde geschieht auch oft „hinter den Kulissen“, im Verborgenen. Manche Themen werden schon lange diskutiert, bevor sie „öffentlich“ werden. So beschäftigt schon seit zwei, drei Jahren der GOP, der „Gebäude-Optimierungs-Prozess“ regelmäßig die verschiedenen Gremien und Gruppen in allen Pfarreien der Seelsorgeeinheit. Der GOP soll klären, welche kircheneigenen Gebäude auch in Zeiten rückläufiger Gemeindemitglieder und sinkenden finanziellen Mitteln gehalten werden können. Der Prozess dauert noch an, das Ergebnis ist noch offen.
 
Die Gemeindemitglieder auf der Blumenau sind noch in der glücklichen Lage, über ein eigenes Gotteshaus mit Gemeindezentrum zu verfügen. Diese Tatsache erfordert aber auch Menschen, die sich um die Belange des Grundstücks, des Gebäudes und des Leben darin und darum kümmern.
 
Schon mit dem Bau und der Einweihung der St. Michael Kirche hat sich 1972 der Blumenau-Ausschuss gebildet. In gewissen Grenzen kann der Ausschuss die Belange der Gemeinde St. Michael, die ja eine Filialgemeinde der Gemeinde Guter Hirte auf der Blumenau ist, selbst bestimmen und entscheiden, Schwerpunkte setzen und handeln.
 
Dem Ausschuss gehören derzeit 8 Männer und Frauen im Alter von 35 bis 80 Jahren an. Dabei handelt es sich nicht nur um Blumenauer, auch der Blumenau verbundene Gemeindemitglieder aus Schönau und Sandhofen gefällt es bei uns so gut, dass sie schon seit Jahren dabei sind. 
 
Alle Sitzungen des Blumenau-Ausschuss sind öffentlich, Gäste sind uns jederzeit willkommen. Wer einmal „hinter die Kulissen“ schauen möchte und heute schon hören möchte, was morgen aktuell sein wird, ist hier an der richtigen Adresse. Und keine Angst: Als Gast werden Sie nicht gleich zur Mitarbeit verhaftet.
 
Wer gerne mitentscheiden möchte, eigene Ideen und Vorstellungen einbringen möchte, neue Wege und Perspektiven öffnen möchte, ist uns als neues Mitglied im Blumenau-Ausschuss herzlich willkommen.
 
Wir freuen uns immer über neue Ideen und helfende Hände.
Für den Ausschuss Blumenau: Christian Viet