St. Franziskus

 

Willkommen in der Gemeinde St. Franziskus


 
Geschichtliche Exkursion über unsere Kirche und ein Pfeiler unserer Seelsorgeeinheit.
1905 wurde der Grundstein für unsere neuromanische Kirche gelegt, die  von 1905 bis 1907 nach den Plänen von Ludwig Maier errichtet wurde, unter der Bauleitung des Architekts Christian Leonhard. 
 
Am 28. Mai 1908 wurde unsere Kirche von Erzbischof Thomas Nörber zu Ehren des Heiligen Franz von Assisi konsekriert. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche bei einem Fliegerangriff beschädigt. Das Feuer, welches Turm und Dach erfasste, konnte rechtzeitig gelöscht werden.
1953/54 wurde die Ausstattung und die Ausmalung im Rahmen einer großen Sanierung entfernt. In den Jahren darauf wurden insgesamt sechs neue Glocken angeschafft.
 
2002 schlossen sich die Gemeinden St. Franziskus, St. Lioba und St. Elisabeth zur Seelsorgeeinheit Mannheim-Waldhof-Gartenstadt zusammen. 
 

Im Mai 2015 hat sich das neue Gemeindeteam von St. Franziskus gegründet und sowohl bisherige aktive, wie auch neue Gemeindemitglieder konnten Ihre Arbeit aufnehmen.
 
Das Gemeindeteam setzt sich aus folgenden Personen zusammen;
 
Florian Moser, Schriftführer
Ilona Hug
Iris Hernandez
Klaus Schneider
Laura Attemeier
Monika Haßlöcher
Ryszard Dyc
Sonja Wacker
Soraya Hoffmann
Ulli Gebhart
Uter Moser
Uwe Grundei, Teamsprecher
 
Wir feuen uns auf die vielfältigen Aufgaben in der Gemeinde und hoffen auf große Ansprache.
 

  
Kapelle zum Sonnengesang Mannheim
Kapelle zum Sonnengesang Mannheim
Kapelle zum Sonnengesang Mannheim
Kapelle zum Sonnengesang Mannheim
Kapelle zum Sonnengesang Mannheim
Kapelle zum Sonnengesang Mannheim
Kapelle zum Sonnengesang Mannheim
Kapelle zum Sonnengesang Mannheim
 
Mit einer feierlichen Zeremonie hat Weihbischof Dr. Bernd Uhl am Samstag 10. Oktober, das Caritas-Zentrum St. Franziskus in Waldhof und dortige Kapelle "Zum Sonnengesang" geweiht. Er feierte den ersten Gottesdienst in der frisch fertiggestellten Kapelle, die dem berühmten Gebet des Heiligen Franz von Assis gewidmet ist. Rund 65 Gäste fanden in dem Raum, weitere 200 Besucher erlebten die Veranstaltung per Übertragung in der benachbarten Franziskuskirche mit.
 
Text Caritasverb. Mannheim/Frau Koch
 

 
In Franz von Assisi ist, wie der hl. Bonaventura schreibt, die Güte Gottes, unseres Erlösers, auf Erden sichtbar geworden. Freilich, ein sanfter Heiliger war Franz nicht. Nachdem er, der in Wohlstand aufgewachsen war, mit fünfundzwanzig Jahren den Ruf gehört hatte, Jesus in Armut nachzufolgen, gab es für ihn nur den Weg einer radikalen Armut. Halbe Lösungen waren ihm verhasst. Den Brüdern, die sich ihm seit 1209 anschlossen, wollte er keine andere Regel geben als das Evangelium mit seiner Aufforderung zur Armut und Kreuzesnachfolge (Mt 19,21; Lk 9,1-6; Mt 16,24). Mit der Liebe zur Armut verband sich bei ihm die Liebe zu den Armen und Kranken, in denen er Christus sah. Er selbst wollte ganz Christus ähnlich werden in der Armut, in der Liebe, in der Predigttätigkeit, im Leiden. 
 
 

Partnerschaft zwischen St.Elisabeth/St. Franziskus und Santa Rosa de Lima in Icav/Peru
 

Über 20 Jahre Partnerschaft mit Santa Rosa in Ica mit Höhen und Tiefen haben ihre Spuren hinterlassen: Was viele am Anfang nicht für möglich gehalten haben, hat letztlich doch Bestand: der Austausch und das Verbundensein mit einer Pfarrgemeinde auf der anderen Seite der Welt, die nicht unsere Sprache spricht und deren Lebensrealität oft völlig anders aussieht als bei uns. 20 Jahre, in denen wir aneinander Anteil genommen haben, voneinander lernen konnten und einander beistehen konnten.  
 
Der Austausch mit Menschen auf der anderen Seite der Welt weitet unseren Blick über den eigenen Kirchturm hinaus und lässt uns erfahrbar machen, dass wir Weltkirche sind. Katholisch sein bedeutet eigentlich „allumfassend“ sein, die Vielfalt der unterschiedlichen Kulturen und Mentalitäten in der Einheit des Glaubens zu versammeln. 
 
Nicht zuletzt ermöglicht uns die ständige Konfrontation mit den Problemen und der Armut unserer Partnergemeinde, aber auch die Erfahrung ihres tiefen Glaubens und ihrer unerschütterlichen Hoffnung eine andere Form von Globalisierung: einer Globalisierung, die nicht finanzielle Interessen, sondern die Beziehung zu den Menschen in den Mittelpunkt stellt, um so etwas von dem erfahrbar zu machen, was Jesus mit seiner Predigt vom Reich Gottes angekündigt hat: „Ich bin gekommen, damit sie das Leben in Fülle haben.“  
Was noch aussteht, ist eine konkrete Begegnung zwischen Vertretern unserer Pfarrgemeinde und unserer Partnergemeinde. Solche Begegnungen schenken der Partnerschaft Gesichter und verhindern, dass es in erster Linie um unpersönliche Ideen und Projekte geht. Wenn alles gut geht, wird eine kleine Delegation unserer Gemeinde in diesem Sommer unsere Partnergemeinde besuchen, um unsere Partnerschaftsarbeit zu vertiefen.
 
Was uns große Sorgen macht, ist der Rückgang der aktiven Mitglieder in unserer Gruppe. Bedingt durch unterschiedliche Ursachen sind wir im Moment nur 3-4 Personen, die die Partnerschaftsarbeit tragen. Falls Sie also Interesse haben, an diesem sehr interessanten Projekt Partnerschaft aktiv mitzuwirken, würden wir uns sehr freuen.
 
Sie können mit uns Kontakt aufnehmen über folgende E-Mailadresse: perupartnerschaft@gmx.de
 
Außerdem verkaufen wir normalerweise einmal im Monat Kuchen im Gottesdienst von St. Elisabeth. Sprechen Sie uns an.
Wir freuen uns über Ihr Interesse.



Natürlich können Sie unsere Partnerschaftsarbeit auch finanziell unterstützen. Wir verwenden die Gelder ausschließlich für gemeinnützige Aktionen in unserer Partnergemeinde. 
Peruspendenkonto St. Elisabeth: IBAN DE71 6706 0031 0032 8101 28


Mitglieder der Partnerschaftsgruppe sind im Moment
Ludger Fest, Dieter Heck, Bettina von Saporski-Wiemers und Thomas Schmidl
 
 

Im Jahre 1996 wurde unsere Partnerschaft mit Santa Rosa in Ica gegründet. In den damals noch eigenständigen Pfarreien von St. Elisabeth und St. Franziskus waren zwei Gruppen entstanden, die sich jeweils mit den Themen des Konziliaren Prozesses „ Frieden-Gerechtigkeit-Bewahrung der Schöpfung“ beschäftigten. Nach einer eher programmatischen Auseinandersetzung mit diesen Themen beschloss man, pfarreiübergreifend sich der Perupartnerschaft unserer Erzdiözese anzuschließen.                                                                                                                
Hintergrund für die Entstehung der Partnerschaftsgruppe waren aber nicht nur der Konziliare Prozess und die Partnerschaft der Erzdiözese Freiburg mit Peru, sondern auch das veränderte Selbstverständnis der Kirche, wie es im Zweiten Vatikanischen Konzil zum Ausdruck gebracht wurde. Aus den früheren „Missionsländern“ der Dritten Welt wurden eigenständige Ortskirchen. Diese zeigten ein ganz eigenes Profil und oft eine Lebendigkeit, die auch unsere Kirche und unsere Gemeinden hier in Europa inspirieren konnten und können. So ist diese weltkirchliche Komponente für uns eine Form, eine andere Art von Globalisierung leben zu können.
 
In einem Hirtenbrief  schrieb der damalige Erzbischof Oskar Saier:
„Die wirtschaftliche Not in Peru ist unvorstellbar groß. Hier werden wir weiter zu helfen haben. Mit unserer Partnerschaft ist aber mehr gemeint. Es geht darum, dass wir unsere Hoffnung und unsere Liebe, unsere Freuden und Leiden, unseren Wunsch, lebendige Kirche zu sein, miteinander teilen. Dann werden wir oft erfahren, wie sehr wie die Beschenkten sind.“
 

Die Perupartnerschaft unserer Erzdiözese besitzt gleichsam Modellcharakter in Deutschland. Aus einer Patenschaft, die finanzielle Hilfsaktionen in den Mittelpunkt gestellt hatte, wurde eine Partnerschaft in Augenhöhe, die eine finanzielle Engführung überwindet. Getragen wird sie von 3 Säulen, die für jede Partnerschaft grundlegend sind.
 
Kommunikation
ist die Grundlage der Partnerschaftsarbeit. Dabei geht es darum, den Blick für den anderen zu finden, Unterschiede, aber auch    Gemeinsamkeiten in unserem Leben und Glauben zu entdecken,  den Partnerinnen und Partnern die eigenen Sorgen, aber auch die Hoffnungen mitzuteilen und Anteil zu nehmen an deren Sorgen und Hoffnungen.

Spiritualität
Die unerschütterliche Hoffnung auf den „Dios de la Vida – den Gott des Lebens“ inmitten einer solch unheilvollen und menschenfeindlichen Umgebung, wie sie oft in Peru vorherrscht, stärkt auch unseren Glauben hier.

Solidarität
 Die Begegnung mit den Lebensschicksalen unserer Partnerinnen und Partner in Peru kann uns nicht kalt lassen. Deshalb hat es im Laufe unserer Partnerschaft immer wieder Solidaritätsaktionen gegeben, bei denen wir versucht haben, die Not der Menschen dort zu lindern oder besser gesagt, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten.

Unsere Partnergemeinde Santa Rosa de Lima in Ica
Ica, eine Stadt in der peruanischen Küstenregion, liegt ungefähr 300 km südlich von Lima entfernt und hat ca. 220000 Einwohner. Unsere Partnergemeinde Santa Rosa entstand 1991 an den Rändern der  Stadt, inmitten der Wüste.
Heute leben in unserer Partnergemeinde ca. 25 000 Menschen, von denen ca. 80 % katholisch sind. Es gibt 5 Kapellen in der Pfarrgemeinde, und sonntags wird dreimal von dem spanischen Priester José Manuel Miranda die Heilige Messe gefeiert.
 
In unserer Partnergemeinde leben sehr viele arme Menschen. Armut bedeutet das permanente Ausgeschlossensein von Bedingungen, die ein menschenwürdiges Leben ausmachen. Die Seelsorge unserer Partnergemeinde will die Menschen in dieser schwierigen Situation nicht alleine lassen, sondern sorgt mit den Pfarreimitgliedern dafür, diese sozialen Probleme zu bekämpfen. Unsere Partnerschaftsarbeit in Deutschland kann hierfür eine spirituelle, moralische und solidarische Hilfe darstellen.
 

1996
Gründung der Partnerschaft St. Elisabeth/ St. Franziskus   Waldhof-Gartenstadt mit Santa Rosa in Ica und Begegnung mit dem Pfarrer der   Nachbarpfarrei José María Rojas in Freiburg

1998
Überschwemmung von Ica und   Umgebung durch eine verheerende Schlammlawine, infolge des Klimaphänomens El Niño: finanzielle Unterstützung von Soforthilfemaßnahmen   bei der Überschwemmungskatastrophe
 
von 2000 bis 2003
teilweise  Funkstille, bedingt durch Pfarrerwechsel Unterstützung von   unterschiedlichen Aktionen und Gruppierungen: z. B. Umzäunung des   Pfarrhauses, Seniorenpastoral
 
2003
erneute Kontaktaufnahme mit dem neuen Pfarrer José Manuel und deutliche Verbesserung der Kommunikation
 
2004
Intensivierung der Partnerschaftsarbeit in unserer Pfarrgemeinde: Gespräche mit den   Hauptamtlichen und dem Pfarrgemeinderat rücken die Perupartnerschaft als Gemeindepartnerschaft wieder stärker ins Bewusstsein: Mitgestaltung von Partnerschaftsgottesdiensten; Kommunionkindertage zum Thema Peru; Gemeindefeste mit thematischen Schwerpunkten zu Peru
 
2007
Schweres Erdbeben in Ica;   mehrere Sonderkollekten und Spenden für Soforthilfe und Reparatur von zerstörten Häusern
 
2010
Treffen mit einigen Mitgliedern der peruanischen Nachbarpfarrei, die sich als Gäste in der Partnergemeinde in Pforzheim befanden, Kontaktaufnahme mit Norlley Muñoz, die in der Gesundheitsstation unserer Partnergemeinde arbeitet.
 
seit 2011
Projekt „Familienhilfe Ica“: Unterstützung von Familien, die in einen besonderen Notstand geraten sind
 
2012
Anschaffung von 4 Küchenwagen für 4 Familien und Unterstützung der Erdbebenopfer der jüngsten Erdbeben
 
2013
Renovierung des vom Erdbeben zerstörten Kinderhortes. Möblierung und Anschaffung von Spielmaterial von unseren Spenden
 
2015
Finanzierung von Rollstühlen, Atemgeräten und Medikamenten für die Gesundheitsstation unserer Partnergemeinde